Nach der aufwändigen Renovierung und der Nutzung als Veranstaltungsort der Buga 2011 hat die Festung Ehrenbreitstein in diesem Jahr wieder ihre Pforten geöffnet, und das Theater Konradhaus kann...
Sieben Wochen ohne Weck, Worscht und Woi
Die fünfte Jahreszeit geht bald zu Ende. Viele Rheinland-Pfälzer beginnen nach den närrischen Tagen am Aschermittwoch mit der Fastenzeit. Mehr als jeder Zweite hält einen gezielten Verzicht auf bestimmte Genussmittel oder Konsumgüter über mehrere Wochen gesundheitlich für sinnvoll. Das zeigt eine aktuelle und repräsentative Forsa-Umfrage* im Auftrag der DAK-Gesundheit für Rheinland-Pfalz.
„Fasten ist wie Urlaub für den Körper. Gewohntes unterbrechen und auf Unwichtiges verzichten schafft mehr Lebensqualität“, erklärt Michael Hübner, Landeschef der DAK-Gesundheit. „Wer seinem Körper oder seiner Psyche helfen möchte, sollte nicht nur an Verzicht und Verbote denken. Als Alternative bietet sich an, sieben Wochen lang bewusst etwas Gutes für sich zu tun. Das kann gesunde Ernährung sein oder gezielte Entspannung.“
Beim Fasten würden 62 Prozent der Rheinland-Pfälzer am ehesten auf Alkohol verzichten. Es folgen Süßigkeiten (57 Prozent), Fleisch (39 Prozent) und Rauchen (32 Prozent). Fast jeder dritte im Land würde in der Fastenzeit sein Handy ausgeschaltet lassen, wobei dies deutlich mehr Frauen (34 Prozent) als Männer (27 Prozent) angeben. 22 Prozent der Befragten finden auch einen zeitlich begrenzten Rückzug aus der Online-Welt sinnvoll und würden auf ihren Computer oder das Internet verzichten. Nur acht Prozent wären bereit, das Auto stehen zu lassen und auf alternative Verkehrsmittel umzusteigen. Frauen sind generell eher als Männer bereit, für eine bestimmte Zeit Genussmittel und Konsumgüter zu streichen.
Rheinland-Pfälzer fasten gerne
In den vergangenen Jahren hat die Mehrzahl der Menschen in Rheinland-Pfalz schon mindestens eine Fastenzeit eingelegt. 32 Prozent der Befragten gaben an, „schon öfters“ für mehrere Wochen auf ein Genussmittel oder Konsumgut verzichtet zu haben. Die Menschen in den ostdeutschen Bundesländern fasten am wenigsten. Hier sind es nur 30 Prozent. Weitere 21 Prozent haben in Rheinland-Pfalz bislang einmal gefastet. Neun Prozent haben noch nie gefastet, könnten sich dies aber durchaus vorstellen. Überhaupt nicht in Frage kommt der bewusste Verzicht für 32 Prozent der Befragten. Damit ist in Rheinland-Pfalz die Ablehnung mit am geringsten.
Fastenzeit: Hierauf würden die Rheinland-Pfälzer am ehesten verzichten
1.) Alkohol (62 Prozent)
2.) Süßigkeiten (57 Prozent)
3.) Fleisch (39 Prozent)
4.) Rauchen (32 Prozent)
5.) Fernsehen (32 Prozent)
6.) Handy (31 Prozent)
7.) Computer / Internet (22 Prozent)
8.) Auto (8 Prozent)
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* Repräsentative Bevölkerungsbefragung durch Forsa im Auftrag der DAK-Gesundheit, 6. bis 8. Februar 2012, 1.013 Befragte