HVV ohne Harz gegen den Tabellenführer
Der HV Vallendar und die Turnerschaft Bendorf haben an diesem Wochenende eine Gemeinsamkeit: Beide treffen auf die Tabellenführer ihrer Ligen.
SG Saulheim - HV Vallendar (Samstag, 19.30 Uhr). Der HV Vallendar ist an diesem Samstag in der Oberliga RPS in Saulheim zu Gast. Nicht nur die Tatsache, dass man auf den Tabellenführer (10:2 Punkte) trifft, lässt Wolfgang Reckenthäler von einem richtig schweren Auswärtsspiel sprechen. In Saulheim herrscht Harzverbot, und das ist für die „Löwen“ doch eher ungewohnt. „Es muss alles passen, wenn wir da etwas holen wollen“, ist sich Reckenthäler bewusst. Der Heimsieg gegen den VTZ Saarpfalz (38:30) war wichtig. „Dadurch bleiben wir auf Tuchfühlung zur Tabellenspitze“, so der Trainer. Derzeit steht der HVV bei 7:5 Punkten. Angesichts des Fehlens von Mischa Schröder und Stefan Baldus kann man damit durchaus zufrieden sein.
Tschft Bendorf - HSG Kastellaun/Simmern II (Samstag, 19.30 Uhr). In der Sporthalle des Wilhelm-Remy-Gymnasiums trifft die Bendorfer Mannschaft auf die Reserve der HSG Kastellaun/Simmern. Die Hunsrücker sind in drei Spielen noch ungeschlagenen und führen die Tabelle gemeinsam mit dem ebenfalls noch verlustpunktfreien TuS Bannberscheid an. Das Bendorfer Team will an die im Spiel gegen Weibern gezeigte Leistung anknüpfen und die Punkte halten. Bereits nach wenigen Spieltagen zeichnet sich eine äußerst spannende Saison ab.
TV Mülheim - HSG Ottersheim (Sonntag, 17 Uhr). Nach der deutlichen Niederlage gegen Saarlouis II erwartet der TV Mülheim am Sonntag die Spielgemeinschaft aus Ottersheim, Zeiskam und Bellheim. Die Gäste liegen mit 5:7 Zählern nur einen Punkt hinter der Bjarnason-Sieben. Es deutet vieles auf ein Spiel auf Augenhöhe hin.
VTZ Saarpfalz - TV Moselweiß (Sonntag, 18 Uhr). Wie man gegen den VTZ spielen muss, hat Vallendar vorgemacht. Nun versucht es Moselweiß gleichzutun. Allerdings mussten die Saarländer vor einer Woche gegen den HVV auf ihre Haupttorschützen verzichten. Nach dem TVM-Sieg gegen Offenbach wäre es wichtig nachzulegen, weil man mit einer Pleite ruck-zuck wieder ganz unten reinrutschen könnte. René Weiss

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