Dem HVV winkt am Sonntag Platz drei
In Belgrad geht’s an diesem Wochenende bei der EM um die europäische Handballkrone, in Kaiserslautern, Vallendar und Koblenz-Moselweiß kämpft unterdessen das heimische Oberliga-Trio um Punkte. Die Vallendarer erwarten am Sonntag ab 15 Uhr die TSG Haßloch zum Spitzenspiel
TV Moselweiß – VTV Mundenheim (Samstag, 19.30 Uhr). Der TV Moselweiß hat mit dem Pflichtsieg über Bodenheim den Knoten gelöst und nach zuvor drei Pleiten am Stück ein Oberligaspiel wieder mit etwas Zählbarem abgeschlossen. Am Samstagabend kommt mit den Vereinigten Turnvereinen aus Mundenheim ein Gegner in die Beatushalle, gegen den wohl alles passen muss, um bestehen zu können. Die Gäste, vor einem Jahr noch in der 3. Liga unterwegs, stehen auf Platz fünf und haben noch Kontakt zu den Spitzenplätzen.
TuS KL-Dansenberg – TV Mülheim (Samstag, 20 Uhr). Wenn es für den TV Mülheim auswärts so weiter geht, wie das Jahr 2012 zu Hause begann, dann kann sich der Aufsteiger über einen richtig starken Start freuen. Mit Siegen gegen Saulheim und Nordsaar konnte sich die Mannschaft von Hilmar Bjarnason auf Rang neun verbessern und ist beim TuS Kaiserslautern-Dansenberg nun darauf aus, den Trend fortzusetzen und gleichzeitig dem Gegner bis auf einen Punkt auf die Pelle zu rücken. Im Hinspiel zog Mülheim knapp mit 29:30 den Kürzeren.
HV Vallendar – TSG Haßloch (Sonntag, 15 Uhr). Zum Oberliga-Spitzenspiel empfängt am Sonntagnachmittag der HV Vallendar die TSG Haßloch in der Sporthalle auf dem Mallendarer Berg. Die Löwen haben für die Rückrunde die Marschroute ausgegeben, sich in der Tabelle noch ein Stück weit nach vorne zu schieben. Ein Heimsieg wäre ein Schritt in diese Richtung. Vallendar liegt als Vierter nämlich nur zwei Punkte hinter den Gästen um deren früheren Bundesliga-Haudegen Andrej Siniak in Spielertrainer-Funktion. Sollte der HVV die volle Ausbeute einsacken, hätte man nach dem Unentschieden im Hinspiel auf jeden Fall schon einmal den direkten Vergleich auf seiner Seite. In Reihen der Vallendarer wird Stefan Baldus wohl wieder auflaufen. Nach seiner schweren Knieverletzung konnte der Linkshänder bereits in Mundenheim sein Comeback feiern. Mischa Schröder hingegen wird weiterhin fehlen. Beide Mannschaften kennen sich noch aus der vergangenen Saison in der dritten Liga, die man allerdings verlassen musste. Nach Spielende ab 16.30 Uhr wird im Foyer der Halle das Endspiel der Europameisterschaft auf Leinwand übertragen. Die Vallendarer Handballer freuen auf zahlreiche Gäste, die nicht nur das Oberliga-Spitzenspiel, sondern auch anschießend europäischen Spitzenhandball sehen wollen. René Weiss

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