Koblenzer Konzerte
Am 28. und 29. Mai 2011 wird die Konzertreihe der Koblenzer Konzerte fortgesetzt. In diesem Zyklus, der zwischen 2010 und 2012 insgesamt sechs Konzertwochenenden umfasst, werden die wichtigsten Sinfonien Mozarts im Görreshaus zu hören sein. Ein hochrangiger Solist, der zu jedem Konzert nach Koblenz geladen wird, präsentiert jeweils sonntags morgens im Mutter-Beethoven-Haus in Koblenz-Ehrenbreitstein ein Solo-Recital. Einmal pro Jahr
wird eine Auftragskomposition das Programm abrunden.
Quirine Viersen, Violoncello
Daniel Raiskin, Dirigent
Staatsorchester Rheinische Philharmonie
Sa. 28.05.2011, 17 Uhr, Görreshaus
Öffentliche Generalprobe
So. 29.05.2011, 17 Uhr, Görreshaus
Konzert
Programm
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Sinfonie Nr. 26 Es-Dur, KV 184
Nino Rota (1911-1979)
Cellokonzert Nr. 2
Benjamin Staern (*1978)
Auftragswerk „Wave moments“
Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie Nr. 39 Es-Dur, KV 543
So. 29.05.2011, 11 Uhr, Mutter-Beethoven-Haus
Solo-Recital mit Quirine Viersen
Programm
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Suite Nr. 2 d-Moll BWV 1008
Suite Nr. 3 C-Dur BWV 1009
Suite Nr. 6 D-Dur BWV 1012
Auch beim Koblenzer Konzert Nr. 3 im Mai 2011 wird Daniel Raiskin zwei Mozartsinfonien dirigieren. Diesmal ist es die Tonart Es-Dur, die dem Konzert den Rahmen geben wird. Wiederum handelt es sich bei der ersten Sinfonie Nr. 26, KV 184 um eine der frühen Mozartsinfonien. Sie wird zu den „italienischen“ Sinfonien gezählt und entstand bei einem Mailandaufenthalt Oktober 1772 bis März 1773. Die Nr. 39, KV 543 hingegen ist eine der drei letzten Sinfonien, die Mozart alle im Sommer 1788 komponierte und es gibt keine schlüssigen Beweise dafür, dass Mozart
jemals selbst eine dieser drei letzten Sinfonien gehört hätte. Zusammen mit der Prager Sinfonie wirken diese letzten Sinfonien Mozarts wie Vorboten der neuen Zeit, wie vier eigenständige Individuen und nicht wie Glieder in einer traditionellen Gattungskette.
Das Cellokonzert Nr. 2 von Nino Rota wird die niederländische Cellistin Quirine Viersen spielen. Sie gehört international zu den herausragenden Musikerpersönlichkeiten der jüngeren Generation. Zu den wichtigsten
Stationen ihrer Laufbahn zählen das Königliche Concertgebouw Orchester mit Herbert Blomstedt, Bernard Haitink und Ingo Metzmacher, das Hessische Rundfunkorchester Frankfurt mit Hugh Wolff, das St. Petersburg Philharmonic
mit Valery Georgiev und das Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra mit Jean Fournet. Das Solo-Recital, das Quirine Viersen am Sonntagmorgen geben wird, steht in direkter Folge zu dem Solo-Recital von Danjulo Ishizaka
(2. Koblenzer Konzert). Sie wird Bachs Cello-Suiten Nr. 2, 3 und 6 spielen.
Neben Mozart und der jungen Cellistin gibt es bei diesem Konzert aber noch ein weiteres Highlight: Die Uraufführung des Auftragswerks von Benjamin Staern. Der Durchbruch gelang dem 1978 geborenen Komponisten noch zu Studienzeiten mit dem symphonischen Werk „The Threat of War“ (1999), welches daraufhin noch häufig aufgeführt
wurde, so 2007 mit dem MDR Sinfonieorchester im Gewandhaus Leipzig.
Seitdem ist er insbesondere in Skandinavien ein gefragter Komponist und erhält regelmäßig Kompositionsaufträge.
Nach dem Konzert gibt es ein Get-Together mit Dirigent und Solist im Foyer des Görreshauses.
Tickets: Öffentl. Generalprobe: VVK 15 € / ermäßigt 8 € für Schüler, Studenten, Wehr- & Zivildienstleistende und Rentner; Recital VVK 6,95 € /
Konzert: VVK 20 € / 25 €
Vorverkauf: Tourist-Infos Bahnhof (Tel. 0261/3038849) und Rathaus (Tel. 0261/1291610) sowie im Internet unter www.koblenzticket.de
Info: www.koblenz-touristik.de
Veranstalter: Koblenz-Touristik und Freundeskreis der Universität in Koblenz e.V. in Kooperation mit dem Staatsorchester Rheinische Philharomonie

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