Fahnen als Botschafter für Koblenz
Pünktlich zur Eröffnung der Bundesgartenschau 2011 Koblenz wurden sie aufgehangen und seither begrüßen über 300 Fahnen an den Hauptverkehrsstraßen und Wegen zum BUGA-Gelände die mittlerweile über 1,1 Millionen Besucher. Die SPD fordert von der Stadtverwaltung, dass die gute Idee zur BUGA auch in den Folgejahren auf Attraktionen hinweist.
„Daher haben wir im Stadtrat beantragt, dass die Verwaltung frühzeitig mit der BUGA2011 GmbH Kontakt aufnimmt und unser Interesse vor allem an dem Haltesystem bekundet“, begründet der Kultur- und Tourismuspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Christian Altmaier, die Initiative der SPD. „Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig hat zugesagt, dieses Thema im Arbeitskreis Nachhaltigkeit mit der BUGA zu besprechen und im Werkausschuss Koblenz-Touristik wird darüber zu berichten“, informiert Altmaier aus der Stadtratssitzung.
Der SPD schwebt vor, dass auf den neuen Kultur- und Tourismusschwerpunkt „Forum Mittelrhein“ mit der neuen Bibliothek, dem Mittelrhein-Museum und dem „Zentrum der Rheinromantik“ hingewiesen werden kann. „Unsere Forderung war stets, dass der Kultur-Diamant mit einem einheitlichen Werbekonzept vermarktet wird und insofern ist es logisch und konsequent, wenn wir das BUGA-Fahnensystem übernehmen.“
Die BUGA2011 Koblenz GmbH hat unterdessen 100 weitere Fahnenträger angeschafft, um noch weitere Ergänzungen vorzunehmen. Das Trägersystem wird an Laternenmasten befestigt und die Fahnen selbst sind auswechselbar, wie auf unserem Foto zu sehen. „Insofern sind wir nicht nur auf die Neue Mitte der Stadt festgelegt, auch auf unsere touristische Glanzlichter wie „Rhein in Flammen“ oder Feste wie das „Gauklerfest“, aber auch auf besondere Ausstellungen in den Museen könnte aufmerksam gemacht werden“, ist sich Altmaier sicher. Die SPD hofft, dass die Verwaltung aufgreift und auch nach der Bundesgartenschau 2011 die Eingangsstraßen und Stadtteile mit freundlichen Fahnen geschmückt werden.

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